Projekt

Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Migrations-/Fluchthintergrund und Behinderung in Hessen

Die wissenschaftlichen Diskurse und die praktischen Entwicklungen zu den Folgen von Migration (Flucht) zum einen und Behinderung zum anderen für die soziale und gesellschaftliche Teilhabe haben sich bislang kaum wechselseitig wahrgenommen und Bezüge zueinander gesucht. Dementsprechend ist auch die qualitative und quantitative Datenlage zu den Menschen mit Behinderung und Migrations- und Fluchthintergrund äußerst auf Bundes- wie auf Landesebene unbefriedigend.

Es wird eine hohe Dunkelziffer von Personen vermutet, die zwar eine Form von Behinderung haben, aber aus unterschiedlichen Gründen die Behandlungs- und Unterstützungsleistungen nicht entsprechend in Anspruch nehmen. Vor diesem Hintergrund wird das Projekt auf der Basis qualitativer und quantitativer Erhebungen einen Beitrag zur Verbesserung der Datenlage in Hessen leisten, Barrieren bei Zugang und Nutzung der bestehenden Hilfe- und Unterstützungseinrichtungen und Versorgungsangebote identifizieren sowie Empfehlungen für Handlungsmaßnahmen ableiten, die die Teilhabe dieser Personengruppe fördern.  Damit möchte das Projekt einen zukunftsorientierten Beitrag zur interkulturellen Öffnung von sozialen Diensten und Organisation in Hessen leisten, um zu einer verbesserten Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderung im Sinne von Inklusion beitragen.

Laufzeit des Projektes: 1.4.17 - 31.3.19

Veranstaltungshinweise

  • Tagung

    Migration, Flucht und Behinderung    Termin: 17-18.04.2018, Erlangen   Ort: Lebenshilfe - Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz

  • Neue Veröffentlichung

    Migration, Flucht und Behinderung: Herausforderungen für Politik, Bildung und psychosoziale Dienste (Hg. M. Westphal zusammen mit G. Wansing), VS...

Kontakt

Tel.: (0561) 804 -29 30

E-Mail: mwestphal@uni-kassel.de

Link zum Kontaktformular

Projektträger

Copyright © Universität Kassel 2017